KBV

Norbert Erdmann, Vorsitz Kirchenbevollmächtige (KBV)
Telefon +358 50 532 1975‬
E–Mail kbv@deutschegemeinde.fi

Mitglieder der Gremien und KBV

Gremien

Kirchenbevollmächtigtenversammlung (KBV)
Kirchenrat (KR)
Finanzausschuss (FA)
Wahlausschuss
Kindergartendirektion
Kirchenmusikalischer Ausschuss
Bauausschuss
Diakonievorstand
DSWH–Geschäftsleitung
DSWH–Fondsvorstand
Kapellenrat Turku (Åbo)

Die Tageslosung

Denk an deinen Schöpfer in deiner Jugend, ehe die bösen Tage kommen und die Jahre sich nahen, da du wirst sagen: »Sie gefallen mir nicht.«

Prediger 12,1

Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, Josefs Sohn, aus Nazareth. Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann aus Nazareth Gutes kommen! Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh!

Johannes 1,45-46

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine
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Die Filmabende in der Gemeinde in Helsinki… wir schauen einmal im Monat gemeinsam einen Film in deutscher Sprache mit englischen Untertiteln — in diesem Jahr zusammen veranstaltet mit dem Finnisch–Österreichischen Verein, dem Schweizerklub und den Sveitsin Ystävät Suomessa (SYS). Außerdem unterstützt uns das Goethe–Institut Finnland weiterhin bei der Auswahl der Filme. Im Anschluss an die Filmvorführungen im großen Gemeindesaal in Helsinki gibt es wie immer die Möglichkeit, miteinander über das Gesehene ins Gespräch zu kommen.

23. April 2020, 18 Uhr: ‚Zwingli‘

Der Schweizerklub und der Verein Freunde der Schweiz (SYS) zeigen den Film ‚Zwingli‘, Schweiz 2019 — ein Film von Stefan Haupt.

Zum Inhalt: Der Film zeigt das Eintreffen Zwinglis in Zürich und das Erstaunen der Kirchgänger im Grossmünster, als er erstmals in einem Gottesdienst von der lateinischen Liturgie abweicht und auf Deutsch das Matthäus–Evangelium zu erläutern beginnt. Die öffentliche Übersetzung der Bibel als Gemeinschaftsarbeit aller reformwilligen Priester in der Kirche wird durch altgläubige Chorherren symbolisch gestört. Die wichtige Rolle des weltlichen Grossen Rates der Stadt, der Zwingli in einer Disputation bescheinigt, keine nachweislichen Bibeluntreuen zu vertreten, kommt ebenso zum Ausdruck wie die trotzdem weiterhin vorhandenen Zwänge.

Diese führen unter anderem dazu, dass Zwinglis radikaler Unterstützer und Täufer, Felix Manz, zum Tod verurteilt und ertränkt wird. Ein anderer Mitstreiter, Jakob Kaiser, wird in Schwyz als Ketzer verbrannt. Zwinglis Frau Anna Reinhart versucht ihn mit Verweis auf seine früheren Aussagen zum Söldnertum davon abzubringen, im Jahr 1531 die Schlacht gegen die altgläubigen Innerschweizer zu suchen, von der er und Annas ältester Sohn nicht mehr zurückkehren sollten.

Im Anschluss an den Film gibt es bei einem kleinen Apéro die Gelegenheit, sich über den Film auszutauschen.

Gottwiuche!

19. März 2020, 18 Uhr: ‚Womit haben wir das verdient?‘

Der Finnland Österreich Verein in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Botschaft lädt Sie herzlich zu dieser Filmvorführung ein: ‚Womit haben wir das verdient?‘, Österreich 2019, ein Film von Eva Spreitzhofer.

Zum Inhalt: Wanda (Caroline Peters) ist geschockt: Eines Tages steht ihre pubertierende Tochter Nina (Chantal Zitzenbacher) unerwartet vor ihr und verkündet, dass sie Muslima werden möchte, ab sofort halal lebt und ein Kopftuch tragen wird. Zwar ist Wanda liberal und weltoffen, doch mit so einer Thematik hat sie sich bislang höchstens theoretisch auseinandergesetzt. Also versucht sie, möglichst viele Informationen über den Islam zusammenzutragen, um ihre Tochter in ihrer Entscheidung zu unterstützen, setzt aber gleichzeitig alles daran, Nina, die sich nun Fatima nennt, wieder zur Vernunft zu bringen. Unerwartete Unterstützung erhält sie dabei von Hanife (Alev Irmak), der Mutter von Ninas Freundin Maryam (Duygu Arslan). Hanife kämpft für die Rechte der Frauen im Islam und befürchtet, Ninas radikaler Religionswechsel habe einen schlechten Einfluss auf ihre Tochter. Zwar ist Hanife selber Muslima, doch treibt es Nina mit dem Islam so weit, dass Hanife Bedenken hat und Wanda auffordert, ihre Tochter zur Vernunft zu bringen.

Im Anschluss an den Film lädt die Österreichische Botschaft zu einem Umtrunk ein… deshalb wird um Anmeldung gebeten bis zum 11. März 2020 bei Marianne Repo, E–Mail maria_anna_repo@yahoo.com.

Hawidere… griaß di god!

13. Februar 2020, 19 Uhr: ‚Der Junge muss an die frische Luft‘

Es handelt sich um eine Verfilmung der Autobiografie des Komikers Hape Kerkeling und erzählt von den Kinderjahren Kerkelings voller Leichtigkeit und Tragik. Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises wurde ‚Der Junge muss an die frische Luft‘ von Charlotte Link mit der Lola in Bronze ausgezeichnet. Zudem war er der besucherstärkste aller 2018 in deutschen Kinos gestarteten deutschen Filme.

Die Deutsche Film– und Medienbewertung versah den Film mit dem Prädikat besonders wertvoll. In der Jury–Begründung heißt es:

„Die Fröhlichkeit Kerkelings ist aus tiefem Schmerz geboren, dies bringt der unterhaltende Film dem Zuschauer sehr nah. Link blickt mit großer Liebenswürdigkeit und Ehrlichkeit auf diese kleinbürgerliche Welt, sie hält traumwandlerisch sicher die Balance aus Tragikomik und Ernsthaftigkeit. Sie beweist das richtige Gespür für den Ton in jeder Situation, wobei sie einen im deutschen Kino einmaligen Mut zur Sentimentalität beweist, die sie stets richtig dosiert.“

Herzlich willkommen!

12. Dezember 2019, 19 Uhr: ‚oh BOY‘

Der Berliner Endzwanziger Niko hat vor bereits zwei Jahren sein Jurastudium abgebrochen, und lebt seitdem in den Tag hinein. Der Film, der an nur einem einzigen Tag spielt (vom Morgen des ersten Tages bis zum nächsten Morgen), verzichtet weitgehend auf eine Erzählhandlung und zeigt in episodenhaften Szenen, wie Niko vor der Kulisse Berlins ziellos durch die Stadt treibt und dabei mit teils komischen, teils tragischen Situationen konfrontiert wird.

Er trifft auf einige sehr unterschiedliche Menschen: seinen Vater, der ihm den Geldhahn zudreht; den gescheiterten Schauspieler und Lebenskünstler Matze; seinen einsamen und verzweifelten Nachbarn Karl Speckenbach; einen schikanösen Psychologen, der ihm die Fahrerlaubnis entzieht; seine ehemalige Mitschülerin Julika, die nach vielen Jahren immer noch gegen die seelischen Verletzungen ihrer Kindheit kämpft; betrunkene Halbstarke, die ihm die Nase blutig schlagen, und spät in der Nacht einen geheimnisvollen alten Mann, der aus seiner Kindheit während der Zeit des Nationalsozialismus erzählt und im Verlauf der Nacht im Krankenhaus stirbt.

Der Film wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Deutschen Filmpreis als bester Spielfilm…

12. Dezember 2019, 19 Uhr: ‚Oh Boy!‘, Jan–Ole Gerster, 2012, 83 Minuten

Herzlich willkommen!

21. November 2019, 19 Uhr: ‚Als wir träumten‘

Vor dreissig Jahren fiel die Mauer. Anlässlich dieses Jahrestages zeigen wir einen Film, der die Stimmung in der unmittelbaren Zeit nach dem Mauerfall aufgreift. Eine Leipziger Jungenclique in der frühen Nachwendezeit: Dani, Rico, Pitbull, Mark und Paul probieren sich aus in der neuen Zeit nach der Wende und dem Ende der DDR. Sie klauen Autos, probieren Drogen und gründen ihre eigene Diskothek — einen Techno–Club. Auseinandersetzungen mit glatzköpfigen Neonazis, Ricos Hoffnung auf eine Boxkarriere und Danis Sehnsucht nach der großen Liebe zu Sternchen werden zu einem Weg ins große Ungewisse.

Herzlich willkommen!

19. September 2019, 19 Uhr: ‚Ein Abend mit Animationsfilmen‘

Wie im Mai, als wir die Vielfalt von YouTube–Filmen zeigten, soll auch im September ein besonderes filmisches Medium im Mittelpunkt stehen. Bei Animationsfilmen ermöglicht die neue Technik auf besondere Weise eine neue Form des Filmemachens. Dank sich rasch verbessernder Computertechnik können heute faszinierende Animationsfilme gedreht werden, die teilweise ganz neue Formen des Erzählens ermöglichen. Aber auch klassische Erzählformen erhalten durch die neuen Stilmittel einen neuen Ausdruck.

Herzlich willkommen!

22. August 2019, 19 Uhr: ‚About a girl‘, Mark Monheim, 2014, 104 Minuten

Charleen, noch nicht ganz 16 Jahre alt, hat einen Selbstmordversuch überlebt und versucht nun, zur Ruhe zu kommen. Einfach ist das nicht: Vater Jeff wurde von Mutter Sabine rausgeworfen, die lebt nun ausgerechnet mit dem Bio–Lehrer der Tochter zusammen, mit Freundin Isa gibt’s Streit — und dann trifft Charleen bei ihrem chaotischen Psychotherapeuten ausgerechnet Linus, den unbeliebten Streber der Klasse; die beiden kommen sich näher.

In seinem ersten Kinofilm erzählt Mark Monheim eine leicht ironische Coming–of–Age–Geschichte, deren Weg von der Ratlosigkeit in die Lebensfreude führt.

16. Mai, 19 Uhr: ‚Ein Abend mit YouTube‘

Wir zeigen eine Auswahl von YouTube–Filmen. Einige Fakten zur Nutzung des Internetportals YouTube:

  • In Deutschland nutzen 70 % der 12–14–Jährigen täglich YouTube.
  • Pro Minute werden über 400 Stunden neues Material auf YouTube hochgeladen.
  • Jeden Tag werden über eine Milliarde Stunden an YouTube–Videos angeschaut
  • 95 % der angesehenen Videos sind Musikvideos.

Wie kommt das Neue in die Welt? Durch die neue Art, die Welt wahr- zunehmen. Deshalb wollen wir uns einen Abend mit der YouTube–Welt beschäftigen. Wollt ihr sehen, welches das erste Video auf YouTube war? Wollt ihr wissen, welche YouTuber besonders erfolgreich sind? Wollt ihr schon immer mal wissen, warum Mukbangs so erfolgreich sind? Und wollt ihr mal sehen, wieviel Absurdes, Lehrreiches, Überraschendes in den Tiefen von YouTube zu finden sind?

11. April 2019, 19 Uhr: ‚Wild‘ von Nicole Krebitz, 2016, 88 Minuten

Die Protagonistin, eine junge Frau namens Ania, lebt zurückgezogen in einer Plattenbausiedlung in Halle–Neustadt. In ihrem Job als IT–Spezialistin in einer Werbeagentur wird sie von ihrem tyrannischen Chef Boris schikaniert, der sich zugleich zu ihr hingezogen fühlt. Eines Tages trifft Ania auf dem Heimweg von der Arbeit auf einen in einem Park streunenden Wolf. Die Begegnung mit dem wilden Tier löst in Ania eine starke Anziehung aus. Sie beschließt, den Wolf zu sich zu holen; tatsächlich gelingt es ihr, das Tier zu betäuben und in ihre Wohnung zu bringen. Der Film erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den deutschen Filmpreis 2017.

21. März 2019, 19 Uhr: ‚Göttliche Lage: Eine Stadt erfindet sich neu‘, Dokumentarfilm, 2014, 100 Minuten

Auf einem ehemaligen Stahlwerksgelände in Dortmund wird über viele Jahre ein neuer Stadtteil gebaut. Den Mittelpunkt bildet ein künstlicher See, an dessen Ufern luxuriöse Wohnbebauung stattfindet. Die Menschen, die um das ehemalige Stahlwerksgelände herum wohnen und dort arbeiteten, können sich das Wohnen am See nicht leisten. Über fünf Jahre vergehen, bis das einstige Stahlwerk einem See gewichen ist. Planer und Anwohner, Visionäre und Zweifler werden zu Gewinnern und Verlierern dessen, was man gesellschaftlichen Fortschritt nennt. Ein Film über den Wandel der Industrie– zur Freizeitgesellschaft.

14. Februar (Valentinstag), 19 Uhr: ‚Amelie rennt‘ von Tobias Wiemann 2017, 97 Minuten

Amelie lebt in Berlin und ist ein ziemlich eigensinniger Teenager, der sich von niemanden etwas sagen lässt. Die waschechte Großstadtgöre hat Asthma, was sie allerdings meist einfach zu ignorieren versucht, denn sie hasst es, krank zu sein, und vor allem hasst sie die Bevormundung durch ihre Ärzte und ihre Eltern. Nach einem besonders schlimmen Asthmaanfall muss Amelie eine Kur in einer Reha–Klinik in den Südtiroler Bergen antreten. Hier lernt sie den 15–jährigen Bart kennen, der eigentlich Bartholomäus heißt und „Herdenmanager“ ist, was bedeutet, dass er über eine Gruppe Kühe herrscht. Amelie wagt mit Barts Hilfe, nachdem sie aus der Klinik abgehauen ist, eine abenteuerliche Bergbesteigung. Nach anfänglichen Streitigkeiten zwischen dem Bauernjungen und dem Mädchen aus der Großstadt bemerkt Amelie schon bald, dass Bart viel interessanter ist, als sie anfangs gedacht hatte. ‚Amelie rennt‘ ist ein Film über das Neue, das in der Jugend in ein Leben hineinbricht.

17. Januar 2019, 19 Uhr: ‚Victoria‘ von Sebastian Schipper, 2015, 140 Minuten

Der Regisseur Sebastian Schipper und sein Team arbeiten mit einem neuen, radikalen filmischen Mittel. Der gesamte Film ist in einer einzigen Kameraeinstellung gedreht, ohne jeden Schnitt. Gerade so gelingt es, die rasante Geschichte eines Überfalls auf eine mitreißende Weise zu filmen. Wenke Husmann fasst in der Zeit zusammen: „Ein irrsinniges Experiment, ein fantastischer Film, […] der das deutsche Kino nachhaltig durchrütteln wird. […] Man sitzt und schaut und ist völlig überwältigt von dem, was man da sieht. Der Film wurde auf der Berlinale 2015 mehrfach ausgezeichnet.


Neues Team in 2020.

In diesem Jahr werden wir Filmabende zusammen mit dem Finnisch–Österreichischen Verein, dem Schweizerklub und den Sveitsin Ystävät Suomessa (SYS) veranstalten. Außerdem unterstützt uns das Goethe–Institut Finnland weiterhin bei der Auswahl der Filme. Geplant ist, dass es zwei Filme aus Österreich und zwei aus der Schweiz zu sehen gibt, neben vier weiteren deutschsprachigen Filmen.

Wir zeigen die Filme in deutscher Sprache mit englischen Untertiteln. Im Anschluss an die Filmvorführungen im Gemeindesaal, Unioninkatu 1 in Helsinki gibt es wie bisher die Möglichkeit, miteinander über das Gesehene ins Gespräch zu kommen.

Herzlich willkommen, Gottwiuche, Hawidere… ja griaß di god!

Webseiten Finnland–Österreich Verein
Webseiten Sveitsin Ystävät Suomessa (SYS)
Webseiten Schweizerklub Finnland
Webseiten Goethe–Institut Finnland

Der nächste Filmabend in der Gemeinde: