KBV

Norbert Erdmann, Vorsitz Kirchenbevollmächtige (KBV)
Telefon +358 9 6869 8513‬
E–Mail kbv@deutschegemeinde.fi

Mitglieder der Gremien und KBV

Gremien

Kirchenbevollmächtigtenversammlung (KBV)
Kirchenrat (KR)
Finanzausschuss (FA)
Wahlausschuss
Kindergartendirektion
Kirchenmusikalischer Ausschuss
Bauausschuss
Diakonievorstand
DSWH–Geschäftsleitung
DSWH–Fondsvorstand
Kapellenrat Turku (Åbo)

Die Tageslosung

Das ist mir lieb, dass der HERR meine Stimme und mein Flehen hört.

Psalm 116,1

Wenn du betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten.

Matthäus 6,6

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine
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Der Filmabend in Helsinki

Die Filmabende in der Gemeinde in Helsinki… in Zusammenarbeit mit dem Goethe–Institut Finnland zeigen wir einmal im Monat einen Film in deutscher Sprache mit englischen Untertiteln als Teil einer Serie zu einem jährlichen Thema. Im Anschluss an die Filmvorführungen, die um 19 Uhr im Gemeindesaal in Helsinki beginnen, gibt es wie immer die Möglichkeit, miteinander über das Gesehene ins Gespräch zu kommen.

11. April 2019, 19 Uhr: ‚Wild‘ von Nicole Krebitz, 2016, 88 Minuten

Die Protagonistin, eine junge Frau namens Ania, lebt zurückgezogen in einer Plattenbausiedlung in Halle–Neustadt. In ihrem Job als IT–Spezialistin in einer Werbeagentur wird sie von ihrem tyrannischen Chef Boris schikaniert, der sich zugleich zu ihr hingezogen fühlt. Eines Tages trifft Ania auf dem Heimweg von der Arbeit auf einen in einem Park streunenden Wolf. Die Begegnung mit dem wilden Tier löst in Ania eine starke Anziehung aus. Sie beschließt, den Wolf zu sich zu holen; tatsächlich gelingt es ihr, das Tier zu betäuben und in ihre Wohnung zu bringen. Der Film erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den deutschen Filmpreis 2017.

21. März 2019, 19 Uhr: ‚Göttliche Lage: Eine Stadt erfindet sich neu‘, Dokumentarfilm, 2014, 100 Minuten

Auf einem ehemaligen Stahlwerksgelände in Dortmund wird über viele Jahre ein neuer Stadtteil gebaut. Den Mittelpunkt bildet ein künstlicher See, an dessen Ufern luxuriöse Wohnbebauung stattfindet. Die Menschen, die um das ehemalige Stahlwerksgelände herum wohnen und dort arbeiteten, können sich das Wohnen am See nicht leisten. Über fünf Jahre vergehen, bis das einstige Stahlwerk einem See gewichen ist. Planer und Anwohner, Visionäre und Zweifler werden zu Gewinnern und Verlierern dessen, was man gesellschaftlichen Fortschritt nennt. Ein Film über den Wandel der Industrie– zur Freizeitgesellschaft.

14. Februar (Valentinstag), 19 Uhr: ‚Amelie rennt‘ von Tobias Wiemann 2017, 97 Minuten

Amelie lebt in Berlin und ist ein ziemlich eigensinniger Teenager, der sich von niemanden etwas sagen lässt. Die waschechte Großstadtgöre hat Asthma, was sie allerdings meist einfach zu ignorieren versucht, denn sie hasst es, krank zu sein, und vor allem hasst sie die Bevormundung durch ihre Ärzte und ihre Eltern. Nach einem besonders schlimmen Asthmaanfall muss Amelie eine Kur in einer Reha–Klinik in den Südtiroler Bergen antreten. Hier lernt sie den 15–jährigen Bart kennen, der eigentlich Bartholomäus heißt und „Herdenmanager“ ist, was bedeutet, dass er über eine Gruppe Kühe herrscht. Amelie wagt mit Barts Hilfe, nachdem sie aus der Klinik abgehauen ist, eine abenteuerliche Bergbesteigung. Nach anfänglichen Streitigkeiten zwischen dem Bauernjungen und dem Mädchen aus der Großstadt bemerkt Amelie schon bald, dass Bart viel interessanter ist, als sie anfangs gedacht hatte. ‚Amelie rennt‘ ist ein Film über das Neue, das in der Jugend in ein Leben hineinbricht.

17. Januar 2019, 19 Uhr: ‚Victoria‘ von Sebastian Schipper, 2015, 140 Minuten

Der Regisseur Sebastian Schipper und sein Team arbeiten mit einem neuen, radikalen filmischen Mittel. Der gesamte Film ist in einer einzigen Kameraeinstellung gedreht, ohne jeden Schnitt. Gerade so gelingt es, die rasante Geschichte eines Überfalls auf eine mitreißende Weise zu filmen. Wenke Husmann fasst in der Zeit zusammen: „Ein irrsinniges Experiment, ein fantastischer Film, […] der das deutsche Kino nachhaltig durchrütteln wird. […] Man sitzt und schaut und ist völlig überwältigt von dem, was man da sieht. Der Film wurde auf der Berlinale 2015 mehrfach ausgezeichnet.


Neu/uusi.

In jedem Film entsteht eine neue Welt. Das Neue ist aber darüber hinaus immer auch Thema von Filmen. Wie kommt das Neue in das Leben eines Menschen? Wie findet Veränderung statt? Ist das Neue gut oder böse? In der Filmreihe ‚Neu/uusi‘, zu der das Goethe–Institut Finnland in Zusammenarbeit mit der Deutschen Evangelisch–Lutherischen Gemeinde in Finnland im Jahr 2019 in die Räume der Kirchengemeinde in Helsinki einlädt, soll das ‚Neue‘ in zehn ganz unterschiedlichen Filmen beleuchtet werden.

In vielen der Filme spielt die Jugend und das Erwachsenwerden eine zentrale Rolle, andere schauen auf das Neue im politischen Umfeld und in radikalen persönlichen Entscheidungen, und schließlich wollen wir an zwei Abenden neue Formen des Films zeigen: An einem Abend mit Animationsfilmen, und an einem Abend, an dem Jugendliche eine Auswahl von YouTube–Filmen zeigen werden.

Die Welt des beginnenden 21. Jahrhunderts wird häufig im Krisenmodus beschrieben. Die Vorstellung von Krise beinhaltet auch Zukunftsprojektionen, Fortschrittsszenarien und neue Gesellschaftsentwürfe, die optimistischen oder dystopischen Zuschnitts sind. Das Thema versucht aus diesem Dilemma einen Perspektivwechsel und fragt nicht nur danach, welche Umbrüche zu erwarten sind und was an Neuem kommt, sondern vor allem: wie das Neue in die Welt tritt.

Wir zeigen die Filme in deutscher Sprache mit englischen Untertiteln. Im Anschluss an die Filmvorführungen, die um 19 Uhr im Gemeindesaal, Unioninkatu 1 in Helsinki beginnen, gibt es wie bisher die Möglichkeit, miteinander über das Gesehene ins Gespräch zu kommen.

Herzlich willkommen!

Der nächste Filmabend in der Gemeinde: