Zum 5. Gebot ‚Du sollst nicht töten.‘ zeigen wir am 17. Mai um 19 Uhr den Film ‚24 Wochen‘

Filmabende im Frühling in der Gemeinde… in Zusammenarbeit mit dem Goethe–Institut Finnland zeigen wir im Jahr 2018 eine besondere Filmreihe: 10 deutschsprachige Filme zu den zehn Geboten — zu jedem Gebot einen Film. Dabei haben wir versucht, eine Mischung zwischen heiteren und ernsten, neuen und klassischen Filmen zu finden. Wir zeigen die Filme in deutscher Sprache mit englischen Untertiteln. Im Anschluss an die Filmvorführungen, die immer um 19 Uhr im Gemeindesaal, Unioninkatu 1 in Helsinki beginnen, gibt es wie bisher die Möglichkeit, miteinander über das Gesehene ins Gespräch zu kommen. Herzlich willkommen!Zum 5. Gebot ‚Du sollst nicht töten.‘ zeigen wir am 17. Mai um 19 Uhr den Film ‚24 Wochen‘ von Anne Zohra Berrached / 2016, 102 Minuten, FSK 12.

Zum Inhalt: Astrid bringt als Kabarettistin die Menschen zum Lachen. Ihr Mann Markus managt sie. Die beiden sind ein eingespieltes Team, haben eine neunjährige Tochter und erwarten gerade ihr zweites Kind. Als sie erfahren, dass ihr Kind nicht gesund zur Welt kommen wird, stellen sie sich zunächst mit großem Optimismus einer Herausforderung, die sie nicht einschätzen können. Doch je näher der Geburtstermin rückt, desto größer werden Astrids Sorgen – die um die Zukunft des Neugeborenen ebenso wie die um Familie und Beruf. Nach vielen Diskussionen und Auseinandersetzungen erkennt Astrid, dass die Entscheidung, die ihr aller Leben betrifft, nur von ihr allein getroffen werden kann. Das ist umso komplizierter, da sie als erfolgreiche Entertainerin in der medialen Öffentlichkeit steht.

Auch der zweite Spielfilm der Erfurter Regisseurin Anne Zohra Berrached, die 2013 Zwei Mütter in der Perspektive Deutsches Kino präsentierte, befasst sich mit weiblichen Lebensentwürfen. Sie liefert das intensive Porträt einer Frau, die in einen großen moralischen Konflikt geworfen wird, in dem es keine einfachen Lösungen gibt. [Berlinale Programmheft]

Der Film löste in Deutschland eine breite Diskussion aus und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet u.a. den Gilde–Filmpreis als bester Wettbewerbsbeitrag der Berlinale und den Deutschen Filmpreis 2017.